LUR-Positionspapier

a) kurzfristige Alltagsgeschäfte

  • Der Einführung des LP 21, der Weiterbildung der Lehrpersonen und Umsetzung widmen wir höchste Priorität.
  • Entwicklung des Faches Medien und Informatik beobachten.
  • Wir nehmen an Umfragen und Vernehmlassungen teil.
  • Die Einführung und die Auswertung der Förderungsmassnahmen auf der Oberstufe werden verfolgt.
  • Entwicklung der Masterausbildung aller Lehrpersonen hinterfragen und Stellung beziehen.

b) nachhaltig

  • Wir streben an, dass alle Kinder früh Zugang zu bestmöglicher Bildung haben. Deshalb müssen die Angebote von Krippen, Kindertagesstätten, Tagesfamilien und betreuten Tagesschulen gefördert und qualitativ aufgewertet werden. Diese Angebote sollen freiwillig und für alle Eltern finanziell tragbar sein.
  • Eine Betreuung im Vorschulalter ist eine wirksame Massnahme, Kinder aus bildungsfernen Familien zu fördern und sozial zu stärken.
  • Wir befürworten einen effizienten Einsatz der Gelder – weg von der Verwaltung, hin zu den Schulen. Die eingesparten Gelder durch den Rückgang der Kinderzahlen und Mutationsgewinne sollen vollumfänglich ins Bildungssystem investiert werden.
  • Um alle aktuellen schulpolitischen Änderungen erfolgreich umzusetzen, fordern wir passende Klassengrössen und genug Stellenprozente, sowie geeignete Räumlichkeiten und Einrichtungen, welche die verschiedenen Lehrformen möglich machen. Der Umrechnungsfaktor 0,23 genügt erfahrungsgemäss den gestellten Anforderungen nicht.
  • Das Gelingen der Integrierten Förderung ist von guten Rahmenbedingungen abhängig (Betreuungsintensität, Zusammenarbeit der Lehrpersonen, zeitliche Ressourcen, Aus- und Weiterbildung aller Lehrpersonen, Klassengrössen, Raumbedarf, Einrichtungen, …)
  • Wir stützen uns bei der Umsetzung für „eine integrierte Förderung für alle“ und „die Reform des Sprachunterrichts“ auf die Gelingensbedingungen des LCH. (http://www.lch.ch/publikationen/stellungnahmen)
  • Wir fordern klare Rahmenbedingungen für eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Politik, Verwaltung und Elternhaus.
  • Wir erwarten genügend Unterstützung für die Familien, sowohl finanziell als auch in der Elternbildung und -beratung.
  • Überprüfen und entwickeln Kommunikation und Lobbyingsystem.